Graf Gessler Denkmal in Deutz

Errichtung des Denkmals am 21. September 1930

Das Kürassier-Regiment Graf Gessler (Rheinisches), Nr. 8 wurde 1849 nach Köln-Deutz verlegt und stand dort fast 70 Jahre: Das Denkmal von Wynand wurde am 21. September 1930 am Südflügel der alten Kürassier-Kaserne an der Rheinuferstrasse enthüllt.

Im I. Weltkrieg kämpfte das Regiment an der West- und Ostfront, wurde aber nicht mehr im geschlossenen Regimentsverband eingesetzt. Im Mai 1919 wurde es in Rastede bei Oldenburg aufgelöst und als „Rheinische Kürassier-Schwadron Graf Gessler“ in die Reichswehr integriert.

Ausgeführt wurde das Denkmal von der Linke-Hofmann-Lauchhammer A.G., Lauchhammer in Sachsen. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag der Firma an Wynand, am 13. November 1924 datiert, beläuft sich auf '7800 Goldmark netto ab Lauchhammer, ausschliesslich Verpackung und Versicherung'; ferner, 'Verpackung und Transport des Modells von Berlin nach Lauchhammer, für den Transport des Bronze-Abgusses nach dem Rheinland, sowie für die Aufstellung des Denkmals wurden ausserdem noch Kosten in Höhe von Gm. 4 - 500,- entstehen' (Korrespondenz zum Denkmal im Nachlass des Künstlers).

Einweihung des Kürassierdenkmals

Das Denkmal für die Deutzer Kürassiere wurde 1925 enthüllt. Viele, meist ernst blickende, hohe Herren, wahrscheinlich Mitglieder der damals weit verbreiteten Kriegervereine haben sich zur Enthüllung zusammengefunden